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Liebe Besucher unserer Homepage, hiermit möchte ich wie in jedem Jahr dafür plädieren, keine lebenden Tiere zu Weihnachten zu verschenken!!
Zu viele dieser oft unliebsamen Überraschungen landen spätestens im Frühjahr wieder im Tierheim.
Oft z.B. wollte der Beschenkte garkein Tier, und man darf hier nicht vergessen, dass es um LEBEWESEN geht, das ist keine Armbanduhr, die man bei Nichtgefallen einfach umtauschen kann!
Wenn sich Ihr Kind, Ihr Partner etc. wirklich ein Haustier wünscht, sollten sie folgende Dinge bedenken:
Ein Haustier, egal ob Hund, Katze, Nager oder Vogel, bedeutet Verantwortung (auch finanzielle!) für ca. 10-15 Jahre.
Klären Sie das vorher in ausgiebigen Gesprächen, auch wenn es dann keine Überraschung mehr ist, denn das Halten von Haustieren ist nicht nur ein schönes Hobby, sondern auch eine verantwortungsvolle Aufgabe, die auch extrem das Privatleben betrifft und einschränken kann (z.B. Urlaubsplanung).
Bei Kindern müssen die Eltern in Kauf nehmen, dass die Versorgung (dazu gehören Säubern, Füttern, aber auch Streicheleinheiten, Gassi gehen etc...) des 4-beinigen Freundes schon bald an Ihnen hängen bleibt, denn Kinder verlieren schnell das Interesse an neuen Hobbies! Sind Sie dazu bereit, also, will nicht nur ihr Kind sondern wollen auch Sie ein Tier??!
Der Weihnachtsabend ist wahrhaftig nicht der richtige Zeitpunkt, ein meist sogar noch junges Tier in sein neues Zuhause zu holen. Oft ist Besuch da, es geht turbulent zu, es riecht nach allem Möglichen und die Reizüberflutung ist für ein Tier, dass sich überwiegend mit Nase und Ohren orientiert, schier eine Zumutung!
Schenken Sie daher doch besser einen Gutschein, Zubehör wie Körbchen, Leine, Käfig oder Futter! Dann können Sie nach den Feiertagen stressfrei losziehen und in Ruhe das zukünftige Familienmitglied aussuchen!
Geben Sie dem zukünftigen Haustierhalter die Möglichkeit, sich "sein" Tier, mit dem er/sie die nächsten Jahre zusammenlebt, selber auszusuchen! Es gibt nicht nur rassespezifische Charakterunterschiede, sondern jedes Tier hat seine eigene Persönlichkeit und die muß auch zu dem Menschen passen, sonst sind Probleme vorprogrammiert!
Achten Sie vor allem darauf, dass Sie jetzt nicht auf einen Massenzüchter hereinfallen! Der große Bedarf an z.B. Labradoren, Langhaarkatzen und plüschige Häschen kurz vor Weihnachten kurbelt das Geschäft von dubiosen Züchtern und Händlern (oft aus Osteuropa) an! Ein guter Züchter hat in der Regel nur eine Rasse, sie können die Welpen öfter besuchen und auch das Muttertier kennenlernen. Die Tiere wirken entspannt und zufrieden, nicht ängstlich und schüchtern! Schauen Sie also lieber zweimal hin, bevor Sie für viel Geld ein krankes, verhaltensgestörtes Tier kaufen.
Ich empfehle sowieso immer, erst einmal im Tierheim zu schauen. Hier bekommen Sie in der Regel immer eine gute Beratung, weil dort die Tiervermittlung nicht auf Profit aufgebaut ist. Und auch dort gibt es oft Jungtiere!
Dennoch, auch mit einem älteren Tier holt man sich einen wahrhaft treuen Freund ins Haus, werfen Sie also auch einen Blick auf diese und schauen Sie in die traurigen Augen, die vielleicht einst auch einmal unterm Weihnachtsbaum geleuchtet haben.....
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Aktuelles Bild der Catcam im Katzenapartment.
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